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Jun 26

Jour Fixe

Gewerkschaftslinke Hamburg

Aufruf zur internationalen Demo gegen den G20-Gipfel am 8. Juli

Die globale Krise des Kapitalismus führt weltweit zu einer Zuspitzung der sozialen Ungleichheit, zu Hunger, Armut und immer mehr bewaffneten Konflikten. 65 Millionen Menschen sind auf der Flucht. Rassismus und offener Hass nehmen in vielen Ländern der Welt zu. Der menschengemachte Klimawandel wird für jeden spürbar und zur bedrohlichen Realität.

Die dafür politisch Verantwortlichen treffen sich am 7. und 8. Juli zum G20-Gipfel in Hamburg. Sie sind Teil des Problems und können und wollen zur Lösung nichts beitragen.

Die Vertreter*innen der 20 dominierenden Wirtschaftsnationen und -institutionen kommen zusammen, um über eine Stabilisierung des globalen Wirtschaftssystems zu ihren Gunsten zu beratschlagen. Doch 170 betroffene Länder sitzen nicht mit am Tisch.

Das G20-Treffen in der Hamburger Innenstadt ist eine arrogante und selbstherrliche Machtdemonstration. Hamburg wird in den polizeilichen Ausnahmezustand versetzt, große Teile der Stadt zur demokratiefreien Sicherheitszone erklärt und Grundrechte aufgehoben.

Dagegen wollen wir ein Zeichen setzen. Eine solidarische Gesellschaft ist möglich, wenn wir uns zusammenschließen und gemeinsam solidarisch handeln: im Betrieb, im Stadtteil, in der Schule und der Universität.

Lasst uns am 8. Juli, während die G20 tagt, in der Hamburger Innenstadt demonstrieren und den Herrschenden zeigen, dass eine andere, bessere Welt möglich ist: ohne sie, ohne Ausbeutung, Krieg und Umweltzerstörung.

Eine große, bunte und kraftvolle Massendemonstration braucht eure Unterstützung. Kommt zur Demo und bittet spendet! (www.gut-fuer-hamburg.de/projects/55009 oder http://g20-demo.de/de/bitte-spenden/).

Jour Fixe Gewerkschaftslinke

Es gibt uns seit Oktober 2005. Wir sind ein Forum für Gewerkschaftslinke, Unorganisierte, Betriebsaktivisten und Betriebsgruppen. Ein Treffpunkt für alle, die Widerstand leisten wollen gegen die Verschärfung der Ausbeutung im Betrieb und die Verschlechterung der Alltags- und Lebensbedingungen der Lohnabhängigen.